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CYP2D6-Enzym

Das CYP2D6-Enzym (ausgeschrieben Cytochrom P450 2D6) ist an der Umsetzung von Medikamenten und anderen körperfremden Stoffen beteiligt. Ungefähr 20 bis 25% aller Medikamente werden durch das CYP2D6-Enzym metabolisiert. Unter anderem die folgenden Medikamente werden durch das CYP2D6-Enzym metabolisiert:

  • Betablocker, z. B. Timolol, S-Metoprolol, Propanolol, Carvedilol
  • Antidepressiva, z. B. Amitriptylin, Clomipramin, Duloxetrin, Fluoxetin, Imipramin, Paroxetin, Nortriptylin, Venlafaxin
  • Antipsychotika, z. B. Haloperidol, Risperidon, Zuclopenthixol, Pimozid, Aripiprazol
  • Opioide, z. B. Codein, Tramadol, Oxycodon
  • Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, z. B. Flecainid, Propafenon
  • Andere Mittel, z. B. Atomoxetin (bei ADHS), Tamoxifen (hemmt das Wachstum östrogenempfindlicher Tumore)

Amitriptylin und das Enzym CYP2D6

Amitriptylin wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet.

In erster Instanz wird Amitriptylin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (Nortriptylin). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP2C9 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Amitriptylin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Amitriptylin besonders achtsam zu sein.

Lesen Sie mehr über Amitriptylin »

Aripiprazol und das Enzym CYP2D6

Aripiprazol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Aripiprazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Aripiprazol besonders achtsam zu sein.

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Atomoxetin und das Enzym CYP2D6

Atomoxetin wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Atomoxetin individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Atomoxetin besonders achtsam zu sein.

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Brexpiprazol und das Enzym CYP2D6

Brexpiprazol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Brexpiprazol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Brexpiprazol besonders achtsam zu sein.

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Clomipramin und die Enzyme CYP2D6 und CYP2C19

Clomipramin wird in erheblichem Maße durch die Enzyme CYP2D6 und CYP2C19 verarbeitet.

In erster Instanz wird Clomipramin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Clomipramin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Clomipramin besonders achtsam zu sein.

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Codein und das Enzym CYP2D6

Codein wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Codein individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Codein besonders achtsam zu sein.

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Doxepin und das Enzym CYP2D6

Doxepin wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet.

In erster Instanz wird Doxepin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2, CYP2C9 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Doxepin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Doxepin besonders achtsam zu sein.

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Eliglustat und das Enzym CYP2D6

Eliglustat wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Eliglustat individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Eliglustat besonders achtsam zu sein.

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Flecainid und das Enzym CYP2D6

Flecainid wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Flecainid individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Flecainid besonders achtsam zu sein.

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Haloperidol und das Enzym CYP2D6

Haloperidol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Haloperidol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Haloperidol besonders achtsam zu sein.

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Imipramin und die Enzyme CYP2D6 und CYP2C19

Imipramin wird in erheblichem Maße durch die Enzyme CYP2D6 und CYP2C19 verarbeitet.

In erster Instanz wird Imipramin durch das Enzym CYP2C19 in einen anderen aktiven Stoff umgesetzt (demethyliert). An diesem Schritt sind – in geringerem Maße – auch die Enzyme CYP1A2 und CYP3A4 beteiligt. Nach diesem Aktivierungsschritt folgt eine weitere Umsetzung (Hydroxylierung) in weniger aktive Komponenten durch das Enzym CYP2D6.

Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität der beteiligten Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Imipramin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Imipramin besonders achtsam zu sein.

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Metoprolol und das Enzym CYP2D6

Metoprolol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Metoprolol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Metoprolol besonders achtsam zu sein.

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Nortriptylin und das Enzym CYP2D6

Nortriptylin wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Nortriptylin individuell verschieden sein kann. Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Nortriptylin besonders achtsam zu sein.

*Auch das Enzym CYP2C19 spielt eine (begrenzte) Rolle bei der Verarbeitung von Nortriptylin. Es wurden jedoch keine konkreten Richtlinien auf der Grundlage dieses Enzym formuliert.

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Paroxetin und das Enzym CYP2D6

Paroxetin wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C6 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Paroxetin individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Paroxetin besonders achtsam zu sein.

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Pimozid und das Enzym CYP2D6

Pimozid wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Pimozid individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Pimozid besonders achtsam zu sein.

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Propafenon und das Enzym CYP2D6

Propafenon wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Propafenon individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Propafenon besonders achtsam zu sein.

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Risperidon und das Enzym CYP2D6

Risperidon wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Risperidon und das Risiko von Nebenwirkungen individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Risperidon besonders achtsam zu sein.

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Tamoxifen und das Enzym CYP2D6

Tamoxifen wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch die Wirkung von Tamoxifen und das Nebenwirkungsrisiko individuell verschieden sein können.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Tamoxifen besonders achtsam zu sein.

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Tramadol und das Enzym CYP2D6

Tramadol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Tramadol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Tramadol besonders achtsam zu sein.

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Venlafaxin und das Enzym CYP2D6

Venlafaxin wird hauptsächlich durch das Enzym CYP2C6 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Venlafaxin individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Venlafaxin besonders achtsam zu sein.

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Zuclopentixol und das Enzym CYP2D6

Zuclopentixol wird in erheblichem Maße durch das Enzym CYP2D6 verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieses Enzyms sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Zuclopentixol individuell verschieden sein kann.

Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, bei einer Therapie mit Zuclopentixol besonders achtsam zu sein.

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Genetische Veranlagung
Die Aktivität des CYP2D6-Enzyms ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dadurch können die Wirksamkeit eines Medikaments als auch eventuelle Nebenwirkungen ebenfalls individuell unterschiedlich sein. Diese Variation lässt sich teilweise durch genetische Unterschiede im CYP2D6-Gen erklären.
Bei der Bestimmung eines Genotyps werden diese Unterschiede im CYP2D6-Gen mittels zweier so genannter Allele angegeben. Jedes Allel hat einen Namen, der aus einem Sternchen (*) und einer Nummer besteht. Ein Beispiel für einen möglichen CYP2D6-Genotypen ist CYP2D6*1/*4.
Bei iGene bestimmen wir die folgenden Varianten (Allele) des CYP2D6-Gens: CYP2D6*3, CYP2D6*4, CYP2D6*5, CYP2D6*6, CYP2D6*7, CYP2D6*8, CYP2D6*10, CYP2D6*11, CYP2D6*12, CYP2D6*14, CYP2D6*17, CYP2D6*19, CYP2D6*20, CYP2D6*29, CYP2D6*33, CYP2D6*35, CYP2D6*38, CYP2D6*41, CYP2D6*42 und sonstige Varianten (kategorisiert als CYP2D6*1).

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