Warfarin ist ein von Cumarin abgeleiteter Gerinnungshemmer aus der Klasse der so genannten Vitamin-K-Antagonisten. Diese Mittel hemmen die Verklumpung des Blutes und vermindern so das Risiko einer Thrombose. Warfarin wird nach einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer TIA, bei Thrombose und Herzrhythmusstörungen verschrieben.
Warfarin und der Sinn einer DNA-Analyse
Die Geschwindigkeit, mit der Warfarin im Körper verarbeitet wird, ist individuell unterschiedlich. Dies hat zur Folge, dass Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Warfarin sich zum Teil anhand der Gene vorhersagen lassen. Eine DNA-Analyse kann darum ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der medikamentösen Therapie sein.
Warfarin und die Enzyme VKORC1 und CYP2C9
Warfarin wird hauptsächlich durch die Enzyme VKORC1 und CYP2C9 im Körper verarbeitet. Je nach genetischer Veranlagung kann die Aktivität dieser Enzyme sehr unterschiedlich sein, wodurch auch die Wirkung von Warfarin individuell verschieden sein kann.
Informationen über Ihre genetische Veranlagung können daher Anlass dazu bieten, in Bezug auf die Wirksamkeit der Therapie oder einer Anpassung der Dosierung besonders achtsam zu sein oder Sie häufiger vom Thrombosedienst kontrollieren zu lassen.
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Auch bekannt als
Warfarin sodium, Athrombin, Athrombin-K, Athrombine-K, Brumolin, Co-Rax, Coumadin, Coumadin Tabs, Coumafen, Coumafene, Coumaphen, Coumaphene, Coumarins, Coumefene, D-Con, Dethmor, Dethnel, Dicusat E, Frass-Ratron, Jantoven, Kumader, Kumadu, Kumatox, Kypfarin, Latka 42, Mar-Frin, Marevan, Maveran, Panwarfin, Place-Pax, Prothromadin, RAX, Rosex, Sofarin, Solfarin, Sorexa Plus, Temus W, Tintorane, Tox-Hid, Vampirinip II, Vampirinip III, Waran, Warf 42, Warfarat, Warfarin Plus, Warfarin Q, Warfarine, Warficide, Warfilone, Zoocoumarin